
„Schadet ein Kunststofftopf der Pflanze?“ ist eine der am häufigsten gestellten Fragen. Die kurze Antwort: Nein, wenn er aus dem richtigen Kunststoff gefertigt ist. Die lange Antwort steckt im Material.
Das für Töpfe verwendete Material ist meist Polypropylen (PP). PP wird auch für Lebensmittelbehälter verwendet und ist chemisch stabil; es gibt keine Stoffe an die Erde ab und gelangt nicht in den Wurzelbereich. Die Töpfe von Serinova werden aus recycelbarem Polypropylen hergestellt.
Den Kunststoff muss man nicht vor der Pflanze, sondern vor der Sonne schützen. Kunststoff ohne UV-Zusatz wird bis zum Spätsommer matt, verliert seine Farbe und wird spröde; abgebrochene Teile gelangen in die Erde. Ein UV-beständig gefertigter Topf behält dagegen über Jahre Farbe und Festigkeit. Beim Kauf eines Topfes ist der Hinweis „UV-beständig“ wichtiger als das Material selbst.
Jeder dunkle Topf erwärmt sich in der Sonne; das ist keine Besonderheit von Kunststoff. Praktische Maßnahmen: Wählen Sie an der Südseite helle Farben (Weiß, Creme, Steinweiß), stellen Sie den Topf leicht erhöht vom Boden auf und wählen Sie ein größeres Volumen. Eine große Erdmasse puffert Temperaturschwankungen ab.
Gebrannter Ton ist porös und lässt Wasser verdunsten; bei trockenheitsliebenden Pflanzen wie Kakteen und Sukkulenten ist das von Vorteil. Ein Kunststofftopf hält die Feuchtigkeit länger, was für die meisten Zimmer- und Balkonpflanzen ein Vorteil ist: Sie gießen seltener. Außerdem ist er leicht, bruchsicher und frostbeständig; das ist praktisch für Balkon und Terrasse.
Recyceltes PP aus kontrollierter Quelle und mit richtiger Verarbeitung erbringt dieselbe Leistung wie Primärkunststoff und senkt zudem den Fußabdruck des Rohmaterials. Der Produktionsprozess von Serinova verarbeitet dieses Rohmaterial im Spritzgussverfahren.
Der Kunststofftopf an sich ist nicht schädlich; schädlich ist eine Fertigung ohne UV-Zusatz, dünnwandig und spröde. Für die Wahl des richtigen Topfes können Sie einen Blick auf die dekorativen Topfserien werfen.